internetsperren

Und nun zur Werbung.....

Im Netz ist der Widerstand gegen die geplanten ZensurMaßnahmen recht hoch. Allen voran ist die Petition gegen Internetsperren zu nennen. Bei spreeblick sind einige Artikel zu dem Thema erschienen und Jens Scholz hat eine guten Artikel verfasst, den jeder komplett kopieren und verwenden darf, z.B. in einem Blogpost. Eigentlich müsste mensch meinen, dass der ganze Aufruhr die Volksvertreter zum Umdenken bewegen müsste. Aber das Gegenteil ist der Fall, diese verhärten nur ihre Position und verachten die Kritiker der Netzzensur.
"Das macht mich schon sehr betroffen, wenn pauschal der Eindruck entstehen sollte, dass es Menschen gibt, die sich gegen die Sperrung von kinderpornographischen Inhalten sträuben. Das ist nun wirklich eines der wichtigsten Vorhaben in vielerlei Hinsicht."
Karl-Theodor zu Guttenberg in der Tagesschau. Solche Aussagen grenzen nicht an Diffamierung, sie sind es. Die Befürwortung der Petition mit einer Befürwortung von Kinderpornographie gleichzusetzen ist eigentlich nur durch pure Dummheit zu erklären. Aber so viel die Netzgemeinde auch protestiert, der Protest bleibt grösstenteils im Netz. Politiker wie Herr von Guttenberg haben wenig Probleme ihre Thesen über Funk und Fernsehen verbreiten und erreichen damit wesentlich grössere Bevölkerungsteile. Die Online-Petition hat im Moment 72.900 Unterzeichner (Stand: 11.05.2009 23:03). Etwas optimistisch angenommen, dass jeder der Unterzeichner bereit wäre, einen Euro für einen TV-Werbespot gegen die Internetsperren zuspendet, dann dürfte das für einen Werbespott zur besten Sendezeit genügen. Was müsste in dem Spott vorkommen?
  1. Dass wir absolut gegen Kinderpornographie sind.
    Diese Aussage sollte unmissverständlich an den Anfang gestellt werden!
  2. Warum die geplanten Maßnahmen eine Farce sind.
  3. Dass es die Möglichkeit gibt, die Server vom Netz zu nehmen und die Betreiber zu bestrafen
  4. Die Gefahren, die sich durch die Zensur ergeben
  5. Und falls noch Zeit ist, die Kompetenz unserer Politiker in Frage stellen
Das ganze ist von mir vielleicht etwas utopisch gedacht, aber falls jemand eine Idee zur Realisierung hat, dann einfach in die Kommentare schreiben, den Post auf dem eigenen Blog posten oder mir per email [ siehe impressum ] FlorianSpitzohr hat übrigens ein sehr schönes Video zu dem Thema bei YouTube eingestellt.
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